Schleifen

Vor der Versiegelung des Bodens muss in jedem Falle geschliffen werden. Bei neuen Fußböden werden dadurch die unterschiedlichen Höhen der Holzstäbchen egalisiert. Bei alten Böden werden Schmutz oder Pflegemittelschichten entfernt oder auch enstandene Laufstraßen weggeschliffen. Daher empfiehlt es sich auch bei einer Renovierung bis aufs rohe Holz zu schleifen.
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sind in jedem Fall mehrere Schleifgänge mit verschiedenen Schleifpapierkörnungen durchzuführen (halten Sie sich an die Empfehlungen in der Tabelle). Wie oft geschliffen werden muss, hängt von den Unebenheiten bzw. der Verschmutzung ab.

Arbeitsschritte vor dem Schleifen:

  • Maler- und Tapezierarbeiten vor der Bearbeitung des Bodens ausführen.
  • Alle Gegenstände (Möbel, Teppiche, Vorhänge usw.) aus dem Raum entfernen.
  • Fuß- und Sockelleisten entfernen.
  • Lose Holzteile festkleben.
  • Stark beschädigte Holzelemente austauschen.
  • Vorstehende Nagelköpfe entfernen oder versenken.
  • Staub von Bildern, Fensterrahmen und -bänken, Türzargen usw. entfernen.
  • Fußboden und Zwischenräume zu den Wänden absaugen.

Die Arbeitsweise beim Schleifen

Für ein optimales Schleifergebnis sind nicht nur bestimmte Arbeitsschritte einzuhalten, auch die richtige Wahl der Schleifgeräte, die richtige Körnung und die Schleifrichtung ist hierbei enorm wichtig.

Schleifgerätetypen (PDF)
Richtige Körnung (PDF)

Schleifgänge

In welcher Richtung geschliffen werden sollte, um Schleifspuren zu vermeiden, hängt von der Verlegeart des Parketts ab: 

Hinweis: Alle Angaben zum Schleifen basieren auf langjähriger Erfahrung, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ein gutes Schleifergebnis hängt auch von den Gegebenheiten vor Ort ab.

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